Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Korrektorat Karina Suchanek
Moselgasse 6/3/24 · 1100 Wien Ort · karina.suchanek@wortspuren.co· www.wortspuren.co
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und den gesamten Geschäftsverkehr zwischen Karina Suchanek, Korrektorat, Moselgasse 6/3/24, 1100 Wien, Österreich (nachfolgend: 'Auftragnehmerin') und dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin.
(2) Die AGB werden vom Auftraggeber bzw. von der Auftraggeberin mit der Auftragserteilung anerkannt und gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung sowie für jeden einzelnen Auftrag.
(3) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin werden nicht anerkannt, sofern die Auftragnehmerin diesen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
(4) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin rechtzeitig mitgeteilt; sie gelten als genehmigt, wenn kein Widerspruch innerhalb von vier Wochen nach Mitteilung erfolgt.
§ 2 Leistungsbeschreibung
(1) Die Auftragnehmerin erbringt Dienstleistungen im Bereich des Korrektorats. Das Korrektorat umfasst die Überprüfung von Texten in deutscher Sprache auf:
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Rechtschreibung gemäß der aktuellen Ausgabe des Duden
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Grammatik
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Zeichensetzung
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Silbentrennung
(2) Grundlage aller Korrekturen ist, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, die aktuelle Ausgabe des Duden. Abweichende Schreibweisen oder spezifische Terminologien, die beibehalten werden sollen, sind der Auftragnehmerin vor Auftragsbeginn schriftlich mitzuteilen.
(3) Das Korrektorat umfasst keine inhaltliche, stilistische oder fachliche Prüfung des Textes. Stilistische Korrekturen, Lektorat (Überprüfung von Stil, Verständlichkeit, Aufbau) sowie wissenschaftliches Lektorat sind gesondert zu vereinbaren.
(4) Korrekturen werden, sofern nichts anderes vereinbart ist, mittels der Funktion 'Änderungen nachverfolgen' direkt in der Datei durchgeführt. Anmerkungen werden per Kommentarfunktion eingefügt.
(5) Die Auftragnehmerin ist jederzeit berechtigt, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
§ 3 Vertragsschluss und Auftragserteilung
(1) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin das von der Auftragnehmerin erstellte Angebot schriftlich – auch per E-Mail – angenommen hat oder wenn die Auftragnehmerin den Eingang des zu korrigierenden Textes schriftlich bestätigt.
(2) Vor der Auftragserteilung werden Art, Umfang, Lieferfrist und Honorar schriftlich vereinbart.
(3) Änderungen oder Ergänzungen eines bereits erteilten Auftrages – insbesondere Textänderungen nach Übersendung der Korrekturen – gelten als neuer Auftrag und werden gesondert berechnet.
(4) Vertragssprache ist Deutsch.
§ 4 Pflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin ist verpflichtet, das zu korrigierende Dokument fristgerecht und in einem bearbeitbaren Format (z. B. .docx, .odt) an die Auftragnehmerin zu übermitteln.
(2) Besondere Schreibweisen, firmeneigene Begriffe, Eigennamen oder abweichende Terminologien, die nicht korrigiert werden sollen, sind der Auftragnehmerin vor Auftragsbeginn in geeigneter Form mitzuteilen.
(3) Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin stellt sicher, dass die übermittelten Texte keine Rechte Dritter verletzen. Für rechtswidrige Inhalte übernimmt die Auftragnehmerin keine Haftung.
(4) Nach Eingang der korrigierten Dateien ist der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin verpflichtet, die Vollständigkeit der übertragenen Inhalte unverzüglich zu prüfen.
§ 5 Lieferfristen und Lieferung
(1) Liefertermine werden im Rahmen der Auftragsvereinbarung schriftlich festgehalten.
(2) Bei höherer Gewalt, Krankheit oder sonstigen unvorhergesehenen Umständen verlängern sich vereinbarte Fristen angemessen. Die Auftragnehmerin informiert den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin unverzüglich über eine etwaige Verzögerung.
(3) Die Übermittlung der korrigierten Dateien erfolgt in der Regel per E-Mail. Die Versendung auf elektronischem Weg erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin. Die Auftragnehmerin übernimmt keine Haftung für Übertragungsfehler oder den Verlust von Dateien auf dem Übertragungsweg.
(4) Expresskorrektorat oder Wochenendarbeit sind gesondert zu vereinbaren und können mit einem Zuschlag verrechnet werden.
§ 6 Honorar und Zahlungsbedingungen
(1) Das Honorar wird individuell je nach Auftragsart, Umfang und Aufwand schriftlich vereinbart. Maßgeblich ist die im Angebot oder im Auftragsbestätigungsschreiben genannte Vergütung.
(2) Sofern im Angebot Seitenpreise verwendet werden, entspricht eine Normseite 1.500 Anschlägen (Zeichen inkl. Leerzeichen).
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde.
(4) Bei umfangreicheren Aufträgen ist die Auftragnehmerin berechtigt, eine Anzahlung von bis zu 50 % des vereinbarten Honorars vor Beginn der Arbeiten zu verlangen.
(5) Bei Zahlungsverzug ist die Auftragnehmerin berechtigt, Verzugszinsen in der gesetzlichen Höhe (§ 1333 ABGB) sowie allfällige Mahnspesen zu verrechnen.
(6) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, die Herausgabe der korrigierten Texte bis zur vollständigen Bezahlung des Honorars zurückzuhalten.
(7) Die Auftragnehmerin ist Kleinunternehmerin im Sinne des § 6 Abs. 1 Z 27 UStG und stellt Rechnungen ohne Umsatzsteuer aus. [Alternativ bei Umsatzsteuerpflicht: Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.]
§ 7 Mängelhaftung und Gewährleistung
(1) Ziel des Korrektorats ist die höchstmögliche Reduzierung der Fehler im Ausgangstext. Eine Garantie für vollständige Fehlerfreiheit kann grundsätzlich nicht übernommen werden.
(2) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, ihre Leistungen sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen zu erbringen.
(3) Verbleiben nach Abschluss des Korrektorats sprachliche Unrichtigkeiten, die nicht unerheblich sind, ist der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin berechtigt, diese innerhalb von sieben Werktagen nach Eingang der korrigierten Dateien schriftlich zu rügen. Die Mängelrüge hat die Fehler möglichst genau zu beschreiben.
(4) Die Auftragnehmerin hat das Recht auf kostenlose Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Frist. Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin eine angemessene Minderung des vereinbarten Honorars geltend machen.
(5) Für sachliche, fachliche oder inhaltliche Mängel, die die Auftragnehmerin nicht zu vertreten hat, wird nicht gehaftet. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Auftragnehmer besondere Schreibweisen oder Terminologien nicht vorab mitgeteilt hat.
(6) Stilistische Korrekturen und Kommentare der Auftragnehmerin stellen ausschließlich Verbesserungsvorschläge dar und sind für den Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin nicht verbindlich.
§ 8 Haftungsbeschränkung
(1) Die Auftragnehmerin haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(2) Die Haftung der Auftragnehmerin ist auf die Höhe des für den betroffenen Auftrag in Rechnung gestellten Nettohonorars begrenzt.
(3) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Folgeschäden, mittelbare Schäden oder sonstige Vermögensschäden des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.
(4) Die Auftragnehmerin haftet nicht für rechtswidrige Inhalte der zu bearbeitenden Texte.
§ 9 Vertraulichkeit und Datenschutz
(1) Die Auftragnehmerin verpflichtet sich, alle ihr im Rahmen des Auftrages anvertrauten Texte und Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, sofern dies nicht zur Auftragserfüllung notwendig ist.
(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin erfolgt ausschließlich zur Erfüllung des Vertrages und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG).
(3) Nähere Informationen zur Datenverarbeitung entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung auf der Website der Auftragnehmerin.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
(1) Die Urheberrechte an den zu bearbeitenden Texten verbleiben beim Auftraggeber bzw. bei der Auftraggeberin.
(2) Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin räumt der Auftragnehmerin für die Dauer des Auftrages das Recht ein, die übermittelten Texte zum Zwecke der Bearbeitung zu vervielfältigen und zu speichern.
(3) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, das bearbeitete Werk – nach ausdrücklicher Zustimmung des Auftraggebers bzw. der Auftraggeberin – in anonymisierter Form als Referenz zu verwenden.
(4) Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin ist berechtigt, die Auftragnehmerin im Impressum des bearbeiteten Werkes unter dem Stichwort 'Korrektorat' namentlich zu erwähnen.
§ 11 Stornierung und Rücktritt
(1) Der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin kann einen Auftrag jederzeit schriftlich stornieren.
(2) Bei Stornierung nach Beginn der Arbeiten ist das Honorar anteilig für die bereits erbrachten Leistungen zu bezahlen. Wurde bereits eine Anzahlung geleistet, wird der Differenzbetrag zwischen Anzahlung und tatsächlich angefallenen Kosten zurückerstattet oder nachberechnet.
(3) Die Auftragnehmerin ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn die vom Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin übermittelten Unterlagen rechtswidrige Inhalte aufweisen oder wenn sich nach Auftragserteilung wesentliche Änderungen des Auftragsumfanges ergeben, über die keine Einigung erzielt werden kann.
§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher (B2C)
(1) Sofern der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin als Verbraucher im Sinne des § 1 Abs. 1 Z 2 KSchG handelt und der Vertrag im Fernabsatz (z. B. per E-Mail, Telefon, Website) oder außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossen wird, steht ihm/ihr nach den Bestimmungen des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG) ein Widerrufsrecht zu.
(2) Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss. Um das Widerrufsrecht auszuüben, ist der Auftragnehmerin eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail) zu übermitteln.
(3) Stimmt der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin ausdrücklich zu, dass die Auftragnehmerin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Auftrages beginnt, und bestätigt er/sie die Kenntnis davon, dass das Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt, so erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung.
(4) Bei teilweise erbrachten Leistungen hat der Auftraggeber bzw. die Auftraggeberin im Fall des Widerrufs den anteiligen Betrag für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zu bezahlen (§ 16 FAGG).
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen der Auftragnehmerin und dem Auftraggeber bzw. der Auftraggeberin gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmern ist der Sitz der Auftragnehmerin in Wien.Bei Verbrauchergeschäften gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen des österreichischen Rechts.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.
(4) Nebenabreden, Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
(5) Im Fall von Streitigkeiten mit Verbrauchern steht die Möglichkeit der außergerichtlichen Streitbeilegung offen. Nähere Informationen finden Sie beim Europäischen Zentrum für Verbraucherrecht und unter: https://ec.europa.eu/consumers/odr